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Augsburger Allgemeine: Raum für die Liebe

„Raum für die Liebe“, Augsburger Allgemeine, 28.09.2016
VON SARAH RITSCHEL

Kultur Die Künstlerin Luise Loué stellt in München Liebesobjekte aus.
Ständig bringen Besucher neue Dinge – und erzählen ihr, was sie sonst niemandem sagen

Letztens erst saß ein Rapper mit Goldzahn auf der blauen Couch von Luise Loué. Eigentlich hatte er sich nur die Ausstellung ansehen wollen, doch dann kam er ins Reden. Er sei schon lange auf der Suche nach der Richtigen, erzählte er. Luise Loué ist weder eine Psychologin noch ein Date-Doktor. Luise Loué betreibt die Sammlung der Liebesobjekte in München. Was andere fühlen, hängt sie an die Wand. Sie stellt die Liebe in Vitrinen. Und wenn man sich die Ausstellung anschaut, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man irgendwann eben ein bisschen aus seinem Innersten erzählt.

Der Weg in den kühl-weißen Ausstellungsraum führt über einen roten Teppich, der in der Milchstraße im Stadtteil Haidhausen den Gehweg unterbricht. Eine Buchstaben-Girlande über dem Eingang mahnt: „Vergesst die Liebe nicht!“ Das Museum gibt es seit April. Zeitungen und Blogs schreiben darü- ber, Radiostationen senden Interviews mit Luise Loué, bürgerlich Silke Gropengießer, die mit ihrem

Mann und einem kleinen Sohn in Schondorf am Ammersee lebt. Jetzt, wo es da ist, scheint die Öffentlich- keit sich zu fragen, warum nicht früher jemand die Idee für ein Liebesmuseum hatte. Zweimal pro Woche rollt die Kuratorin den roten Teppich aus. Und fast immer bringen Menschen neue Exponate vorbei. Andere schicken sie per Post. Den Anhänger aus New York zum Beispiel, den die Absenderin von ihrer Großmutter geerbt hat. Loués liebstes Liebesobjekt kommt aus Büsum an der Nordsee: 50 Herzen aus Filz, jeweils beschriftet mit einem Grund, den Partner zu mögen. „Die Frau hat es ihrem Mann zum 50. Geburtstag geschenkt. Mittlerweile sind sie 45 Jahre verheiratet.“

Loué, weißes Top, rot geblümter Rock, stammt ursprünglich aus dem Chiemgau. Die heute 40-Jährige war sieben, als ihre Eltern sich scheiden ließen. Mit 16 zog sie daheim aus. Mit 18 schlief sie draußen

im Schlafsack. Mit 21 holte sie das Abitur nach, studierte Romanistik, Volkswirtschaftslehre, Politik und später Kunstgeschichte. Neben dem Museum arbeitet sie als Projektmanagerin. Den Schlafsack von damals hat sie noch. Denn Loués eigenes Leben bildet das Fundament für die Sammlung. „Ich konnte mich einfach nicht von meinen Andenkenkisten trennen“, sagt Loué.

Warum sind einem alte Erinne- rungen so wichtig? Die Frage hat sie nicht losgelassen. „Drei Monate lang habe ich die Geschichten hinter all den Andenken aufgeschrieben. Mir wurde klar, wie sehr ich in meinem Leben schon geliebt hatte und geliebt worden war – auch wenn es in den seltensten Fällen zusammenpasste.“ Heute, glücklich verheiratet, kann sie unbedarft darüber reden. Bis zur Erkenntnis, dass solche Erinnerungen Raum brauchen, war es dann nicht mehr weit. Sie suchte einen solchen Raum – und fand ihn in Haidhausen.

Die Ausstellungsstücke bilden nicht nur die romantische Liebe ab. Die fürsorgliche Beziehung von Eltern und Kind, das Niemals-ohne-Dich bester Freundinnen: alles da.

Das eine symbolisiert ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel mit Relief-Oberfläche, das eine Frau für ihre blinde Mutter gestaltet hat. Das an- dere zeigt sich tintenblau auf rosa in flammenden Briefen, die Loué, damals natürlich noch Silke, mit ihrer besten Freundin ausgetauscht hat. Zu 99 Prozent glücklich – so beschreibt sie die Liebe, die in ihrem Museum gezeigt wird. Aber auch, wenn es anders ist, kommen die Menschen zu ihr. Jemand brachte die Scherben mehrerer Teller. Drapiert in einem Mülleimer stehen sie jetzt im Museum. Das Werk trägt den Titel „The Last Breakfast“ – das letzte Frühstück.

Und dann sind da noch die Älteren, die sich etwas von der Seele reden wollen. „Oft kommen sehr feine Damen mit Ohrringen und Handtäschchen hierher. Sie kommen gezielt, um zu reden – und man merkt: Da gibt es viel offenzulegen.“ Dass die Liebe kompliziert ist, weiß nicht nur der Rapper mit Goldzahn.

Der ganze Artikel als .pdf im Anhang.

Augsburger Allgemeine – Bayern

8.10.16, 19h30: Liebe in Noten & Buchstaben

Camina Reyes

Carmina Reyes

„Kaum hat Carmina Reyes den ersten Ton angesungen, schon schrumpft das Universum und die Musik erfüllt jede Pore der folkliebenden Seele“ – der Hollabusch München

 

Lesung & Live-Liederabend

Samstag, den 08.10.16

19:30 Uhr – 22:30 Uhr

 

Die Sammlung der Liebesobjekte lädt erneut zu einem Abend voller Musik und Poesie ein!
Dieses Mal dürfen wir die bezauberne Carmina Reyes begrüßen, die uns mit ihrer klaren Stimme auf ihrer Gitarre Lieder zum Thema Liebe vortragen wird.

Dazu liest Luise Loué Liebesgeschichten aus der Sammlung.

 

Carmina Reyes auf Youtube Video zur Einstimmung:
Carmina Reyes auf Facebook:

 

Sammlung der Liebesobjekte
Milchstraße 4, 81167 München
Eintritt: 15 Euro
STUDENTEN & U25: 7 Euro

Karten an der Abendkasse, Reservierung auch per E-Mail an museum@liebesobjekte.de oder unter 0151/27539621.

„Wer nun vor lauter Arbeit und Verpflichtungen glaubt, nicht kommen zu können, denjenigen sei laut vorgelesen, was an der Häuserwand steht:

VERGESST DIE LIEBE NICHT!“

(Bernhard Blöchl, Süddeutsche Zeitung 21.4.16)

15.10.2016: Lange Nacht der Münchner Museen

Ich freue mich ganz besonders, an der Langen Nacht der Münchner Museen 2016 teilzunehmen. Wir erwarten Euch mit einem tollen Programm. Den Abend über spielt die großartige Improvisations-Theatergruppe Bühnenpolka!

Programm Sammlung Liebesobjekte Lange Nacht der Münchner Museen 2016

Programm Sammlung Liebesobjekte Lange Nacht der Münchner Museen 2016

❤ Tour OST, Haltestelle GASTEIG
❤ ab 19h laufend Kurzführung der Kuratorin Luise Loué
❤ 21h und 23h: Improvisations-Theater mit Bühnenpolka (www.buehnenpolka.de), Dauer ca. 30
❤ Eintrittskarten gibt es auch an der Abendkasse. Eintritt für alle teilnehmenden Museen: 15,- EUR

Alle Infos über die Museumsnacht und zu den teilnehmenden Häusern: http://www.muenchner.de/museumsnacht/

 

16.07.2016: Lesung und Liederabend

Liebe in Noten & Buchstaben – Lesung und Liederabend im Museum

Spiel mir eine Geschichte von Liebe

„Liebe ist, wenn es nicht weh tut“,
davon ist die Autorin Nataša Dragnić überzeugt,
der Musiker Stefan Noelle sagt hingegen:
„Wer’s kitschig findet, hat’s nicht erlebt. Und natürlich tut’s weh.“

Liebesobjekte - Lesung und Liederabend - Nataša Dragnić und Stefan Noelle

Samstag, den 16.7.2016 um 19h30
im Museum der Liebesobjekte*

Milchstraße 4, 81667 München

Eintritt: 15,- EUR

Um 18h30: Führung durch die Ausstellung „Liebesobjekte & ihre Geschichten“
durch die Kuratorin und Sammlerin Luise Loué (3,- EUR)

Karten können im Museum erworben werden, sowie per E-Mail an museum@liebesobjekte.de oder auch telefonisch unter 0151/27539621 reserviert werden. Die Veranstaltung auf Facebook finden Sie hier

Die Referenten:

Wir dürfen uns auf einen schönen und spannenden Abend mit Texten von Nataša Dragnić und Liebesliedern zur Gitarre von Stefan Noelle freuen!

Nataša Dragnić, in Split geboren und großgeworden, schreibt mit einer klaren, poetischen und feinfühligen Stimme über DIE Liebe, die uns am Leben erhält, uns Kraft gibt, uns verzaubert. Und über das Meer, das in ihren Romanen und Geschichten ein Sinnbild dieser Liebe ist: sanft oder wild, ruhig oder stürmisch. Ihr Debüt „Jeden Tag, jede Stunde“ ist ein nationaler und internationaler Bestseller, veröffentlicht in 28 Ländern. Danach erschien „Immer wieder das Meer“ und im April dieses Jahres ihr dritter Roman „Der Wind war es“. Für ihre sprachgewaltige Erzählweise wurde Nataša Dragnić mit verschiedenen literarischen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Natašas Webseite und Facebook


In den Liedern von Stefan Noelle
wechseln sich feiner Humor und ehrliche Emotion ab. So komisch seine amourösen Erfahrungen mit Erdbeerbowle oder dem erotischen Potential von Fenchel und Bockshornklee klingen, so berührend sind seine Liebeslieder wie „Damals ging’s nicht“ oder „Mein tätowiertes Herz“. Das geht dann buchstäblich unter die Haut. Sein Debüt „Meinetwegen im Regen“ erhielt im Frühjahr eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. „Man muss lange nachdenken, will man auf deutsche Lieder kommen, die ähnlich in der Schwebe bleiben zwischen Ein- und Zweideutigkeit, zwischen Ernst und Hochkomik, zwischen intellektuellem Sprachspiel und lyrischer Emotion.“ (Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung 22.1.2016). Stefans Webseite und Facebook.

Wir freuen uns sehr, dass die Buchhandlung „Buch in der Au“ mit einem Bücher- und CD-Tisch anwesend sein wird. Lasst uns den lokalen & charmanten Buchhandel unterstützen!


„Wer nun vor lauter Arbeit und Verpflichtungen glaubt, nicht kommen zu können, denjenigen sei laut vorgelesen, was an der Häuserwand steht: Vergesst die Liebe nicht!
(Bernhard Blöchl, Süddeutsche Zeitung 21.4.16)

Bayerischer Rundfunk: Wir in Bayern

Bayerischer Rundfunk lädt Luise Loué zum Interview

Bayerischer Rundfunk: Im Mai 2015 lud mich Sabine Sauer zu sich ein, um in der Sendung „Wir in Bayern“ das Museum vorzustellen.

Es hat einen riesigen Spaß gemacht, vielen Dank an das Team des BR.

Sendung verpasst?
Hier
gibt es die Sendung in der Mediathek zum Nachschauen.

Liebesobjekte - Vergesst die Liebe nicht - Bayerischer Rundfunk

Münchner Merkur: Was die Liebe zurücklässt

Münchner Merkur über Luise Loué und die wundervollen Liebesobjekte

Liebesobjekte - Vergesst die Liebe nicht - Münchner Merkur

Hannah Kittel: Was die Liebe zurücklässt, in: Münchner Merkur vom 09.05.2016; Fotos: Marcus Schlaf

Zum Artikel geht es hier. 

Luise Loué zu Gast bei M94,5

Luise Loué zu Gast bei M94,5

Am 23.4.16 war ich zu Gast im Studio bei K13, der Kultursendung von M94,5, die jeden Samstag um 13h läuft.

Hier könnt ihr die Sendung, in der es um das Museum der Liebesobjekte* geht, nachhören!

Liebesobjekte - Vergesst die Liebe nicht - Kultursendung K13 - M94,5

30.04.2016: Führung und Lesung

Heute Abend im Museum der Liebesobjekte: 19h15 Führung durchs Museum, 20h Lesung!

Katalyn und Janosch

Katalin und Jánosch Fischer, gemalt von ihrer Mutter

* Dinge des Lebens, Dinge der Liebe – Lesung
Literarische Mosaiken unter dem Motto:

Alles Leben ist Liebe.

Die Geschwister Katalin und János Fischer – sie Journalistin und Theaterregisseurin, er schreibender und bildender Künstler – lesen am 30. April 2016 um 20h im neu eröffneten Museum der Liebesobjekte ihre Werke.
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Abendkasse 7,- EUR
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www.virtuelle-companie.de
www.janos-fischer.de

Danke an die Süddeutschen Zeitung!

Ein wunderbarer Artikel von Bernhard Blöchl – Autor und Journalist der Süddeutschen Zeitung – und einem tollen Foto von Alessandra Schellnegger.

Ganz herzlichen Dank!

SZ Artikel Luise Loué Museum der Liebesobjekte vom 22042016

Bernhard Blöchl: Amors Chronistin, Süddeutsche Zeitung vom 22.4.2016, S. 56        Foto: Alessandra Schellnegger

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/humans-in-love-amors-chronistin-1.2960959

23.04.2016: Vernissage

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PROGRAMM:

Die RobinsonCabaretFactory aus Landsberg, die zuletzt mit ihrem Liederabend über die Liebe „Beziehungen und andere UmfeldKatastrophen“ in der Münchner Drehleier aufgetreten ist, wird ab 19h Auszüge aus ihrem tollen Programm zum Besten geben!

Am 23. April findet auch der Hoffflohmarkt Haidhausen statt – auch das MUSEUM hat tagsüber geöffnet von 11 – 16h.

DRESS-CODE-MOTTO (wer mag, kein muss) für die Party um 19h:
„Zu viel ist grade gut genug!“

Gib Dir Mühe! Erscheine so, als ob Du ein wichtiges Date hättest

oder:

Kleide Dich wie zu Deinem 1. (!) Date
[Yea! Wir wollen uns an vergangene Lieben erinnern und viel Gesprächsstoff haben]

oder:

Bring Dein Liebesobjekt* mit.

Ich freue mich auf Euch!

Eure Luise