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Sammlung der Liebesobjekte im Magazin „Wertvolles Sammeln“

Luise Loué: Sammlung der Liebesobjekte, in: MICHEL Spezial-Magazin "Wertvolles Sammeln", no. 5 2016, S. 57 ff.

Luise Loué: Sammlung der Liebesobjekte, in: MICHEL Spezial-Magazin „Wertvolles Sammeln“, no. 5 2016, S. 57 ff.

Für das MICHEL Spezial-Magazin „Wertvolles Sammeln“ durfte ich einen Artikel schreiben. Sehr schön geworden wieder mal, das Heft! Tolle Berichte über die Sammelleidenschaft.

Ich schreibe darüber, wie ich auf die Idee kam, warum ich seit Jahrzehnten Liebesobjekte sammle und was das Schöne und Berührende an meiner Ausstellung ist.

Ich habe noch ein paar Exemplare des Heftes. Wer eines mag, melde sich gerne unter museum@liebesobjekte.de oder bestellt im MICHEL-Shop.

Hier geht’s zum Artikel als pdf.:

luise-loue_wertvolles-sammeln_michel

Bitte nichts wegschmeißen! Ich erweitere laufend meine Sammlung um Erinnerungsstücke, Geschenke, Basteleien, die aus Liebe hergestellt wurden. Schicken Sie mir Ihre Liebesobjekte oder auch Fotos davon!

Vergesst die Liebe nicht,

Luise

Persönlicher Text: Status Quo

Luise Loué über ihren Status Quo

Liebe Freunde und Unterstützer meines Museum-Projektes „Liebesobjekte & ihre Geschichten“!

Ich werde in letzter Zeit oft gefragt, „wie’s läuft“.

Es läuft sehr gut. Es macht mir weiterhin viel Spaß und ich möchte und werde mein Leben lang „Liebesbeweise“ und ihre entzückenden Geschichten sammeln:

Diese wunderbaren voller Inbrunst gebastelten Kunstwerke, Geschenke und Erinnerungsstücke und ihre authentischen Liebesgeschichten (oft anonym und komplett ehrlich erzählt), wie die Liebe wirklich ist, sind der Motor meines Projekts.

Das Interesse der Presse, wunderbare Artikel, mein Auftritt im Fernsehen und die vielen Menschen, die mir mitteilen und aus der ganzen Welt schreiben, wie toll sie meine Idee finden, sind ein schönes Gefühl.

Absolute Highlights sind die Päckchen, die mir meist versichert von der Post angeliefert werden: Ein neues Liebesobjekt! Ich bin jedes Mal wahnsinnig gespannt, was wohl drin ist.

Und dann darf ich wieder einen weiteren echten Liebesbeweis mit seiner wunderschönen authentischen Geschichte in der Hand halten und freue mich über das Vertrauen, das mir fremde Menschen entgegenbringen, die mir eines ihrer liebsten Erinnerungsstücke überlassen.

Spontan und schnell habe ich im April diesen Jahres den Raum in München-Haidhausen angemietet: Ich wollte mal raus mit meiner Sammlung, ich wollte den Austausch und neue Kontakte knüpfen. Die drei Wochen vor der Eröffnung waren sehr anstrengend, teilweise grenzwertig viel zu tun. Die Eröffnung war großartig und rundherum gelungen.

Zwei Monate habe ich nun das Museum der Liebesobjekte geöffnet. Viel erlebt. Einige sehr schöne neue Kontakte. Alle, die durch die Sammlung gehen, lächeln, lachen laut auf und werden zuweilen nachdenklich. Angeregt von den Texten und Sprüchen ergeben sich immer sehr offene und tief gehende Gespräche. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne und jeden Einzelnen, der vorbei kommt. Es tut mir gut, wenn ich sehe, wie meine Idee Andere begeistert und wenn sich ein Band knüpft zu Fremden. Ich brauche das zur Zeit: spüren, dass Andere ähnlich ticken, ähnlich fühlen, wie ich. Nicht immer das Gefühl haben, alleine zu sein mit meinem Denken und Fühlen (mit ein paar treuen Begleitern seit der Jugend). Außerdem habe ich zu viel virtuell gearbeitet und nach wie vor bin ich täglich stundenlang am PC beschäftigt, um das Projekt nur zu verwalten. Das meiste läuft online: „Schreiben Sie mir eine E-Mail!“ – Schade, ich würde doch viel lieber vorbeikommen!

Auch ein paar wenige unschöne, deprimierende Situationen, Blockaden, die einem in den Weg gelegt werden, möchte ich nicht unerwähnt lassen – es gibt noch viel zu tun in der Emanzipation! Ein Thema des Kulturbetriebes, eines, das speziell charismatische Frauen betrifft (Vermutung) oder auch generell, über den ich einen eigenen Exkurs verfassen könnte.

Außerdem: meine To-do-Liste wird immer länger und ich brauche dringend Unterstützung (dazu ein nächster Post).

Am Schluss meines Textes noch eine Warnung: Ich führe Strichlisten. Jeder, der es in sieben! Monaten „nicht schafft“ in meinem Museum vorbeizukommen, weil „in der Arbeit gerade so viel los“ ist, wird exmatrikuliert in der Form, dass ich keine Lobhudeleien oder Pläne à la „wenn … dann“ mehr annehmen werde. Alles verzeihen werde ich meinen langjährigen Freunden (bis zu 30 Jahre lange Freundschaften), meinen Geschwistern und denen, die weit weg wohnen. Ich möchte allen danken, die mich unterstützen, die vorbei kommen, die mitwirken (ein Traum!), meiner Familie, meinen Freunden und all den neu Kennengelernten, ohne sie namentlich zu erwähnen: Ihr wisst es alle!

Um die Frage noch einmal abschließend zu beantworten: Zu schreiben hat mich täglich glücklich gemacht, nach einem Jahr aber schleichend (unschön) einsam. Das reale Museum eingerichtet zu haben, ist ambivalent: manchmal wahnsinnig schön, oft anstrengend, immer lehrreich. Ich würde es auf keinen Fall missen wollen.

Vergesst die Liebe nicht!

Luise

 

Video: Glückliche Menschen und ihre Geschichten

Glückliche Menschen bekommen endlich eine Plattform

Ursprünglich hatte ich für den Mai eine „Glücksparty“ anberaumt: „Glückliche Menschen erzählen, warum sie glücklich sind“

Die Suche nach Referenten gestaltete sich als aufwendig und schwierig – seht selbst – doch glückliche Menschen haben meine beiden Mitarbeiterinnen Estelle Vallender und Julia Wittmann glücklicherweise gefunden!

Das Museum der Liebesobjekte* präsentiert: Das erste kleine Video.

 

Derweil suchen wir weiter Referenten!
Wenn Sie gerne Anderen Ihre schöne Geschichte erzählen möchten, melden Sie sich unter museum@liebesobjekte.de

 

Kurz-Interview mit Parship

PARSHIP feierte seinen 15. Geburtstag und führte tolle Kurzinterviews mit seinen Lieblings-Bloggern zum Thema Liebe. – Auch ich durfte mit dabei sein!

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Was hat der Fenchel mit Liebe zu tun?

Der Fenchel steht für alle verrückten, persönlichen, kreativen Geschenke, wie man sie nur macht, wenn man liebt!

Ich habe einmal einen kleinen Amorpfeil schmieden lassen, ihn in einen Fenchel gesteckt und meinem Freund als Liebesbeweis geschenkt. Fenchel, weil er uns in einer gemeinsamen Geschichte verband, und er auch aussieht wie ein anatomisches Herz.

Was hast Du mit den Sachen Deiner ersten großen Liebe gemacht?

Aus den Überbleibseln meiner ersten großen Liebe – Kleidungsstücke von ihm, seine Geschenke an mich, Telefonrechnungen, Liebeserklärungen auf Servietten, Post-its und noch viel mehr – habe ich eine große Collage geklebt und die Geschichten zu den Gegenständen aufgeschrieben. Das hat mir sehr geholfen, alles zu verarbeiten.

Ich habe übrigens auch noch meinen ersten Liebesbrief, den ich von einem Zwölfjährigen bekam! „Du bist bis jetzt meine größte Liebe“, steht da. Recht hatte er …

Welche Aussage einer Persönlichkeit zur Liebe Dich Grübeln gebracht?

Joachim Bessing (Schriftsteller und Journalist) sagt: „Jeder braucht einen Menschen, der ihn ruiniert. Nur ein solcher Ruin sorgt dafür, dass du neu entscheiden kannst, was du wirklich willst.“

Ich bin da hin- und hergerissen.

Hier gehts zu den Interviews der Liebes-Experten!

 

Wohin mit den Erinnerungen an die Liebe? Mein Gastbeitrag auf beziehungsweise.de

Harald Martenstein „Über magische Gegenstände“ im ZEITMagazin

Auch Harald Martenstein setzt sich im ZEITmagazin mit Gegenständen, Erinnerungen und ihren Geschichten auseinander.

Verehrter Herr Martenstein,

würden Sie uns ein Foto Ihrer roten Samtschachtel schicken? Verraten Sie mir die Geschichte Ihres verrosteten Dosenöffners?

Hochachtungsvoll, Luise Loué

 

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/52/harald-martenstein-erinnerung-andenken-sammlung

 

Mord und Krieg und fürchterliche Nachrichten und Liebesobjekte

Und ich?

cocooning

Quelle: www.faithpopcorn.com/trendbank/

Rückzug zur Familie. ‚Rückzug ins Häusliche’ könnte man das auch nennen. Mich mit meiner Familie, meinem Leben, unserem kleinen Kosmos zu beschäftigen, tut mir gut. Die ständigen schlechten Nachrichten belasten mich. Sie machen mich emotional platt, lähmen mich, manchmal bekomme ich Angst. Das Reisen ist mir außerdem sowas von vergangen. Ich bleib jetzt zu Hause!

Eine Stimme macht sich regelmäßig breit in mir: »Du mit Deinen Projekten, angesichts solchen Leids kannst Du doch nicht mit sowas kommen!«

Doch, möchte ich widersprechen, gerade jetzt. Ich publiziere hier auf meinem Blog über die LIEBE. Reale, echte, wunderschöne Liebesgeschichten.

Auch das existiert. Mögen sie sich ausbreiten und ein Gegengewicht sein hinsichtlich dieser Grausamkeit …

Wer strickt mir so einen Anzug?